gefährliche Lebensmittel für Ihren Hund

 

 

Einige Lebensmittel sollten Sie besser nicht füttern, denn sie könnten giftig für Hunde sein.

 

Es gibt Lebensmittel, mit denen Sie Ihren Vierbeiner unter keinen Umständen füttern sollten, weil sie giftig für Hunde sind und einige Lebensmittel, bei denen Sie mit der Menge aufpassen müssen.

hier nur einige bekannte,weitere Gifte können Sie auch bei Ihrem Tierarzt erfragen.

 

1. Alkohol

 

Es ist eigentlich nicht so sehr verwunderlich, dass Alkohol bei einem Hund die gleichen Auswirkungen hat, wie bei einem Menschen. Allerdings kann bei einem Hund schon ein kleiner Schluck zu Erbrechen, Koordinationsstörungen, Atemnot, Koma und sogar zum Tode führen. Alkohol ist absolut giftig für Hunde!

       Symptome: starkes Speicheln, Erbrechen, Durchfall, Taumeln, Krampfanfälle, Fieber.

 

2. rohe Kartoffeln / Aubergine / Tomate / Avocados

Kartoffeln, Auberginen und Tomaten sind Nachtschattengewächse. Diese enthalten den Giftstoff Solanin. Rohe Auberginen und Kartoffeln dürfen grundsätzlich nicht an Hunde verfüttert werden. Der Solaningehalt in der Schale von z.B. Grill- oder Pellkartoffeln ist sehr hoch. Kartoffeln nur geschält verfüttern. Rohe Tomaten dürfen nur überreif an Hunde verfüttert werden. In den grünen Stellen der Tomate ist das Solanin zu finden.

Avocados enthalten zusätzlich Persin (ein Toxin), welches ebenfalls giftig für Hunde ist. Für Menschen hat Persin keine schädlichen Folgen, während es für Haustiere tödlich sein kann.

Symptome: Durchfall, Erbrechen, Husten, Atemnot, Herzrasen, Ödeme, Bauchwassersucht.

 

3. Zwiebeln und Knoblauch

Zwiebeln und Knoblauch enthalten N-Propyldisulfid und Allylpropylsul¬fid, welches die roten Blutkörperchen (Erythrozyten) im Körper des Hundes zerstört.

Symptome: Erbrechen, Durchfall, Appetitlosigkeit, Blut im Urin, erhöhte Atemfrequenz und   Herzschlag, Blutbildveränderung, Blutarmut, Gelbsucht.

 

4. Koffeinhaltige Getränke, wie Kaffee und Tee

Koffeinhaltige Getränke sind giftig für Hunde. Koffein ist ein sogenanntes Methylxanthin. Es erhöht den Blutdruck, beschleunigt den Puls, verengt die Blutgefäße und vermindert die Reizschwelle der Nerven im Gehirn. Bei einer Koffeinvergiftung kann es beim Hund daher zu Unruhe, Zittern, Krampfanfällen, Überwärmung und lebensbedrohlichen Herzrhythmusstörungen kommen.

Symptome: Erbrechen, Durchfall.

 

5. Weintrauben und Rosinen

Weintrauben und Rosinen können bei einem Hund zu Durchfall und Erbrechen führen. Im schlimmsten Fall kann es zu einem Nierenversagen kommen.

Symptome: Erbrechen, Durchfall, Magenkrämpfe, Appetitlosigkeit, Lethargie, verringerter Urinabsatz, Nierenversagen.

 

6. Milch und Milchprodukte

Milch enthält wichtige Proteine und Vitamine, die nicht nur für uns Menschen, sondern auch für Hunde gesund sind. Allerdings enthält Milch viel Milchzucker (Laktose), den Hunde oft nicht gut vertragen und der zu schwerem Durchfall führen kann. Fragen Sie daher bei Ihrem Tierarzt nach, ob Sie Ihrem Hund Milchprodukte verfüttern dürfen und welche Mengen für Ihren Hund angebracht sind.

 

7. Nüsse

Nüsse haben einen hohen Phosphorgehalt, der für Hunde schädlich ist. Zudem sind Nüsse sehr fettreich. Als Futter für Hunde sind Nüsse daher nicht geeignet.

Vorsicht ist bei Walnuss- und Schwarznussbäumen geboten! Die Fruchtschale der Bäume ist oft von einem toxinbildenen Pilz befallen. Der im Pilz enthaltene Wirkstoff Roquefortin C führt beim Hund durch seine stark neurotoxische Wirkung (Nervengift) zum Tod.
Giftstoff: Pilzbefall (Wirkstoff Roquefortin C)
Symptome: Erbrechen, Zittern, Krämpfe, Versteifung der Gliedmassen, epileptische Anfälle.

 

8. Schokolade

Frisst Ihr Hund viel Schokolade – vor allem Bitterschokolade und Zartbitter-Schokolade – kann es zu lebensgefährlichen Vergiftungserscheinungen kommen. In Schokolade ist das das sogenannte Purinalkaloid Theobromin enthalten, das giftig für Hunde ist.

Symptome: Erebrechen, Durchfall, Pulsbeschleunigung, Hyperaktiv, Fieber, Zittern, Krämpfe, Herzrhythmusstörungen, Atembeschwerden, Bewusstseinsstörungen, Lähmungen.

 

9. Rohes Fleisch und Fisch

Rohes Schweinefleisch kann das Aujetzky-Virus enthalten, das für Menschen zwar harmlos, für Hunde aber in der Regel tödlich ist. Bei einer Temperatur von mehr als 60° C wird das Virus abgetötet, daher sollten Sie Fleisch und Fisch nie roh an Ihren Hund verfüttern.

Symptome: Erst nach 2 bis 9 Tagen treten erste Symptome auf. Appetitlosigkeit, Erbrechen, Speicheln, Schluckbeschwerden, Unruhe, unsicherer Gang, Koordinationsschwierigkeiten, Fieber, Juckreiz, Lähmungen der Kopfmuskulatur, Wesensveränderung, Tobsuchtsanfälle, heftige Atmung, Bewusstlosigkeit. Diese Erkrankung ist nicht heilbar!

 

10. Salz

Salz führt zu einer erhöhten Flüssigkeitsansammlung im Körper des Hundes. Bei gesunden Hunden müssen Sie darauf achten, dass sie immer genug Wasser trinken, damit das überschüssige Salz wieder ausgeschieden wird. Bei herzkranken Hunden kann die Flüssigkeit wegen der verminderten Herzleistung nicht ausgeschieden werden.

 

11.Steinobst

Die Kerne von z.B. Aprikosen, Pflaumen, Kirschen und Pfirsichen enthalten verschiedene Toxine. Durch die Abspaltung von Blausäure im Organismus verursachen die Toxine eine Blockierung der Zellteilung.
Giftstoff: Cyanverbindungen (Blausäure und Cyanide)
Symptome: Erbrechen, Speicheln, Atembeschwerden, Fieber, erhöhte Herzfrequenz, Herzschmerzen.

 

12. Bohnen

Rohe Bohnen enthalten das Toxin Phasin, was im Dünndarm die Proteinbiosynthese hemmt. Bohnen sind für Mensch und Hund nur gekocht genießbar.
Giftstoff: Phasin
Symptome: Erbrechen, Durchfall, Bauchkrämpfe, Kolik, Fieber, Kollaps, verminderte Urinausscheidung, Leberschwellung, Milzschwellung, evtl. Gelbsucht

 

13. Süßstoff

"Birkenzucker" (auch Xylit oder Xylitol genannt)

Durch Süßstoff (Xylit) kommt es zu einem drastischen Absinken des Blutzuckerspiegels, da Xylit eine erhöhte Ausschüttung des körpereigenen Insulins im Blut hervor ruft.

Ist enthalten z.B. in Keksen, Kuchen,Bonbons,Kaugummi,Zahnpasta usw.

Sollte euer Hund in irgendeiner Form an Xylit gekommen sein, bitte natürlich sofort und schnellstens zum Tierarzt. Auf dem Weg zum Tierarzt gebt ihr eurem Hund Traubenzucker, Traubenzuckerlösung, etc. Da der Blutzuckerspiegel durch die Aufnahme von Xylit rapide abfällt, ist es wichtig den Blutzuckerspiegel künstlich aufrecht zu erhalten!!!! Der Tierarzt gibt dem Hund dann im Weiteren vor Ort unter anderem glukosehaltige Infusionen!
Giftstoff: Xylit

         Xylit(ol)

         Vorkommen: Xylit(ol) ist ein natürlicher Zuckeralkohol, der in Gemüse- und Obstsorten

        (z.B. Karfiol, Erdbeeren, Himbeeren), aber auch in der Rinde bestimmter

         Baumarten vorkommt. Daher wird Xylit(ol) auch Birkenzucker genannt.

         Die Lebensmittelindustrie verwendet Xylitol, weil es weniger Kalorien hat als Zucker

         und weil es den Blutzuckerspiegel des Menschen nicht beeinflusst.

        Verwendung: in Kaugummi (gegen Karies wirksam), Bonbons, Kuchen,

        Keksen, Marmeladen, Zahnpasten sowie zuckerfreien Globuli

Symptome: Schwäche, Koordinationsprobleme, Krämpfe, evtl. Leberschäden.

 

14. Nikotin (Tabak)

Tödliche Dosis: 5-25g getrockneter Tabak

Hunde und Katzen sind betroffen. Jedoch sind vor allem Jungtiere gefährdet, da diese sehr neugierig sind, und versuchen alles zu kauen.

Trinkt ihr Hund z.B. aus einer Pfütze in der Zigarettenkippen liegen, kann dies tödlich enden.

Symptome: Erregung, Muskelzittern, Erbrechen, Speicheln, erhöhte Atem- und Herzfrequenz, Krämpfe, Bewegungsstörungen, Kreislaufkollaps.

 

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03.02.2013