Das Gelenk

Es gibt eine Anzahl verschiedener Gelenkformen, beispielsweise das Pfannen- oder Kugelgelenk (z.B. Hüftgelenk), Scharniergelenk (z.B. Ellenbogen-, Kniegelenk), Sattelgelenk (z.B. beim Anschluss der Fusswurzel- an die Mittelfussknochen), Zapfengelenk (z.B. zwischen 1. Halswirbel (Atlas) und 2. Halswirbel (Dreher)). Ein Gelenk ist eine bewegliche Verbindung zwischen zwei oder mehreren Knochen. Überall dort, wo Bewegungen zwischen den Knochen erfolgen sollen, sind diese also durch Gelenke verbunden. Die Knochenenden sind in diesen Bereichen mit einer glatten Schicht, den stossdämpfenden Gelenkknorpeln überzogen. Die Gelenkknorpel werden von einer Flüssigkeit geschmiert (Gelenkschmiere), die von der umgebenden, aus Bindegewebe bestehenden Gelenkkapsel in die Gelenkhöhle abgesondert wird. Die (zähflüssige) Gelenkschmiere dient somit neben der Verringerung der Reibung auch der Ernährung des Gelenkknorpels. Die meisten Gelenke werden durch Seitenbänder geführt, womit allzu ausgedehnte Bewegungen verhindert werden. Gelenkbänder sind Bänder aus Bindegewebe, die mit der Gelenkkapsel verwachsen sind. Sie halten die Knochen zusammen und das Gelenk an seiner Stelle. Oft sind in diesem Bindegewebe zusätzliche Knorpelstücke (z.B. Kniescheibe) zwecks Förderung der Beweglichkeit eingeschlossen. Verletzungen von Bändern, Gelenkkapseln und Knochenhaut sind sehr schmerzhaft!(

 

 

 

 

 

 

 

 

(1) Knochenenden

(2) Gelenkknorpel

(3) Gelenkkapsel

(4) Gelenkhöhle mit Gelenkschmiere

(5) Knochenhaut

(6) Seitenband (Gelenkband)

 

 

Quelle:

http://www.hunderatgeber.ch/docs/Anatomie.pdf

 

 

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03.02.2013