Über die vier Farben des Terrier Brasileiros

Pigmente, die die Färbung der Haut, des Fells und der Augen bewirken, heißen Melanine. Die Anordnung der Pigmente führt zu den Farbmustern, die wir wahrnehmen. Melanin tritt beim Hund in zwei Varianten auf:

• Eumelanin – schwarz oder braun

• Phäomelanin – gelblich-rötlich

Weiß bedeutet, dass Melanin nicht vorhanden ist. Weis hat keine Pigmente.

Die B-Serie

Wenn es um die B-Serie geht, reden wir über Eumelanin. Das „B“ sorgt für die Bildung von schwarzem Pigment im Fell und Nasenleder. Es erlaubt auch dunklere Augenpigmente.

In der B-Serie beschäftigen wir uns nur mit zwei Genen. “B“ ist dominant, es benötigt nur ein „B“ Gen um schwarz zu formulieren. „b“ ist rezessiv, es benötigt zwei „b“ Gene „bb“ um „Braun“ zu produzieren.

Daraus folgt, dass ein Hund „BB“ identisch aussehen kann wie ein Hund „Bb“. Der „Bb“ Hund würde im rezessiven Gen braune Farbe tragen und kann „bb“ Nachkommen erzeugen, wenn er mit einem anderen „b“-tragenden Hund gekreuzt wird. Rein visuell können der „BB“ und der „Bb“ Hund genau gleich erscheinen.

Das „b“ Gen ist das rezessive Gen in dieser Serie. Hunde mit dem doppelten rezessiven „bb“ können schwarze Pigmente nicht produzieren. Diese Unfähigkeit schwarz zu formulieren reicht von Fellfarbe bis zum Nasenleder und der Augenfarbe.

Braun ist einfach die Unfähigkeit schwarzes Pigment zu produzieren. Das bedeutet nicht, dass der Hund nicht Eumelanin produziert, sondern dass Eumelanin ohne das schwarze Pigment braun ist.

Das „b“ Gen ist nicht für die Farbverdünnung verantwortlich. Die Farbverdünnung kommt in der „D-Serie“ vor.

Die D-Serie

Wenn das dominante „D“ Gen vorhanden ist, wird die Eumelanin-Farbe komplett gebildet ohne Farbverdünnung. Dies bedeutet, dass ein Hund, der „DD“ hat, zwar visuell ident mit einem Hund „Dd“ ist, obwohl sie genetisch unterschiedlich sind.

„d“ ist das rezessive Gen in dieser Serie, dass für die Farbverdünnung (= Dilution, engl.) verantwortlich ist. Da es rezessiv ist, muss es den Genotyp „dd“ haben, um eine visuelle Aufhellung der Farbe hervorzubringen. Diese Farbverdünnung betrifft primär Eumelanin, schwarze oder braune Gebiete des Fells, als auch der Haut, der Augenfarbe und des Nasenleders. Von Phäomelanin beeinflusste Gebiete sind auch betroffen, jedoch minimal.

Die Farbe der Nase

Das Hauptmerkmal für die genetische Farbverdünnung eines Hundes ist die Nasenfarbe. Hellbraune Hunde haben eine hellbraune Nase, dunklere Hunde haben eine dunkelbraune Nase

Quelle: Anna Gugler  (Österreich)

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03.02.2013